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Rechnerlexikon

Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Rheinmetall-Borsig D / K


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Rheinmetall Ie (SN: 53393, Haertel)

Sommaire

1 Maschinendaten

Modell............: D Ib, Id, Ie, If und IIc
..................: Ib, Id, Ie, If und IIc
..................: (K Ib, Id, Ie, If und IIc; s. Anm. unten)
Firma.............: Rheinmetall-Borsig
Hersteller*.......: Rheinmetall
Ort, Land.........: Sömmerda, Deutschland
Maße (LxBxH)......: 34 x 32 x 23 cm (Grundkörper)
Gewicht...........: ca. 11 / 12 kg
Stellen (EWxUWxRW): siehe Varianten
Eingabe mit.......: Volltastatur
Antrieb...........: Kurbel
Schlittentransport: manuell (Griffstern)
Löschung..........: manuell (Schieber, Tasten)
System............: Staffelwalze
Farbe(n)..........: schwarz/grün
Material..........: Gußeisen
Produziert........: von 1926 bis 1945
..................: D IIc bis 1957

2 Beschreibung

Beschreibung......: Vierspezies-Handrechenmaschine
Besonderheiten....: eine Staffelwalze für zwei Ziffern
Varianten.........: Modelle D I und II mit selbsttätiger Division
..................: Modelle I und II ohne selbständige Division
..................: (K I und K II ohne selbständige Division)
..................: verschiedene Kapazitäten: siehe Tabelle
..................: mit Motoruntersatz: "E" vor der Bezeichnung
Konstrukteur*.....: Berk, Richard; Kottmann, August
Designer..........: ???

3 Varianten

Das Modell D wurde in fünf verschiedenen Versionen mit unterschiedlicher Stellenzahl in den Zählwerken hergestellt. Diese Varianten sind gekennzeichnet durch römische Ziffern sowie einen Kleinbuchstaben am Ende der Modellbezeichnung und haben folgende Kapazitäten (EW x UW x RW):

Modell EW x UW x RW
D Ib 6 x 6 x 12
D Id 7 x 6 x 12
D Ie 8 x 6 x 12
D If 9 x 6 x 12
D IIc 9 x 8 x 17

Außerdem gibt es die Rheinmetall-Handrechenmaschinen Ib, Id, Ie, If und IIc ohne selbsttätige Division, die manchmal unter der Bezeichnung "Rheinmetall K" zusammengefaßt werden. Die Modelle Ie, IIc sowie D Ie, D IIc wurden laut einem Prospekt auch mit Rückübertragung ausgeliefert (siehe Rheinmetall KEL / KELR).

4 Bedienung

Der Zählwerkschlitten, in dem das Resultat- und Umdrehungszählwerk untergebracht sind, läßt sich mit Hilfe eines dreiarmigen Griffsterns (vorne links) von Stelle zu Stelle verschieben. Das Nullstellen von Resultat- und Umdrehungszählwerk erfolgt durch Löschgriffe rechts auf dem Zählwerkschlitten. Die Ziffernrollen im Resultatwerk können direkt über Wirtel eingestellt werden. Zur besseren Übersicht beim Rechnen hat man Klappkommata zwischen den einzelnen Tastenreihen angebracht. Durch Betätigung der Minustaste wird die Drehrichtung des Resultatwerks umgekehrt und somit zwischen den Rechenoperationen Addition/Multiplikation und Subtraktion/Divison umgeschaltet. Mit Hilfe der C-Taste (Korrekturtaste), die ebenfalls die Drehrichtung des Resultatwerks in entgegengesetzter Richtung schaltet und nicht einrastet, kann man zuviel gekurbelte Umdrehungen rückgangig machen; auch eine verkürzte Multiplikation läßt sich damit schnell ausführen. Die Taste "Add" bewirkt, daß nach jeder Kurbelumdrehung das Einstellwerk automatisch gelöscht wird. Das Löschen der eingestellten Ziffern erfolgt entweder komplett mittels der Generallöschtaste rechts unten oder einzeln durch die unterste Taste einer jeden Tastenreihe. Die Volltastatur der Rheinmetall-Maschine ist selbstkorrigierend, d.h. eine Ziffer im Einstellwerk wird durch Betätigung einer anderen Taste aus derselben Reihe gelöscht und neu eingestellt.

5 Technik

siehe Artikel Rheinmetall Technik

6 Bilder

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Id (Foto: Magnus Bührmann)

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K Ie (SN: 84553; Technikmuseum Magdeburg)

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K Ie (SN: 84553; Staffelwalzenantrieb; Technikmuseum Magdeburg)


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D Ie (Prospekt "Rasch und Richtig Rechnen mit RHEINMETALL Rechenmaschinen")

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I / II und D I / D II (Prospekt 1937)


7 Literatur

8 Patente

 siehe blauer Kasten unten

9 Weblinks

10 Seriennummern

11 Allgemeine Anmerkungen

 


Seite eröffnet von: Harald Schmid 11:47, 28. Dez 2005 (GMT)
Ergänzt und Bilder: F. Diestelkamp 16:26, 9. Jun 2018 (CEST)

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