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Rechnerlexikon

Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Grafische Rechenhilfen


Tedesco: Grafische Rechenhilfen
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Indice

1 Definition:

"Rechenblätter oder Nomogramme sind graphische Tabellen, in denen irgend ein funktionaler Zusammenhang zwischen drei oder auch mehr Variablen so dargestellt ist, daß man möglichst bequem und möglichst genau für gegebene Werte einer Gruppe der Variablen zugehörige Werte einer anderen entnehmen kann."
Aus: Willers 1957

"Eine graphische Tafel entsteht dadurch, daß man für die Funktion und die Veränderlichen je eine Reihe entsprechend bezifferter Elemente oder eine Skala derart zeichnet, daß für bestimmte, nach gegebenen Werten der Veränderlichen bezifferte Elemente auf Grund einer bekannten geometrischen Beziehung an der Skala für die Funktion deren zugehöriger Wert abgelesen werden kann."

"An Stelle der früher im Französischen üblichen Bezeichnungen "table (tableau) graphique" (L. Lalanne und A. Favaro) und "abaque" (M. d'Ocagne) wird heute in Frankreich und vielfach auch in Deutschland die von F. Schilling vorgeschlagene und von M. d'Ocagne übernommene Bezeichnung "Nomogramm" benutzt. Den auf das Entwerfen von graphischen Tafeln sich beziehenden Zweig der angewandten Mathematik heißt M. d'Ocagne Nomographie."
(Aus: P. Werkmeister: "Das Entwerfen von Graphischen Rechentafeln (Nomographie)", Verlag Julius Springer, Berlin, 1923.)

2 Artikel:

3 Verweis auf andere Artikel:

4 Literatur



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