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Hannovera Ladenkasse


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Hannovera Ladenkasse, "mittelaltes" Modell aus Gengenbacher Produktion mit schon runderem Stahlblechgehäuse, drei Zählwerken und überbreiter Schublade (M. Reese)

Inhaltsverzeichnis

1 Maschinendaten

Modell............: Hannovera Ladenkasse
..................: Klasse 600
Firma.............: Hannovera
Hersteller*.......: Hannovera; Emil Bauer
Ort, Land.........: Gengenbach Deutschland
Maße (BxHxT)......: 32 x 28 x 38 cm (Grundmodell)
Maße (BxHxT)......: 44 x 28 x 38 cm (Modell mit überbreiter Schublade)
Maße (BxHxT)......: 44 x ? x 38 cm (Modell mit zwei überbreiten Schublade übereinander)
Maße (BxHxT)......: 32 x 28 x 43 cm (Modell mit überlanger Schublade)
Maße (BxHxT)......: 56 x 28 x 37 cm (Duplexmodell mit einer großen Schublade oder zwei kleinen Schubladen nebeneinander)
Maße (BxHxT)......: 56 x ? x 37 cm (Duplexmodell mit zwei großen Schubladen übereinander)
Gewicht...........: ca. 14-32kg
Stellen (EWxUWxRW): bis zu 7 Stellen pro Zählwerk, bis zu 3 Zählwerke pro Maschinenwerk (insgesamt 11 Stellen und 1 oder 2 Kennzeichnungshebel)
Eingabe mit.......: Hebeln
Antrieb...........: Kurbel und/oder Elektromotor
Löschung..........: Kurbel und/oder Elektromotor
System............: Stellsegment
Farbe(n)..........: Zahlreiche Töne standen zur Auswahl, darunter schwarz, weiß, eierschalfarben, beige, Mahagonioptik, bronze metallic, grün, mintgrün metallic (auch in Hammerschlagstruktur)
Material..........: Stahl, Spritzguss, Holz - Die Schubladen und -Gehäuse waren stets aus Holz, die Maschinenwerksgehäuse der frühen Kassen (bis ca. Seriennummer 40000) aus Stahlblech. Die späteren Kassen hatten Spritzguss-Leichtmetallgehäuse
Produziert........: von 1933 bis 1971
Produktionsmenge..: ca. 16000 Stück seit dem Umzug nach Gengenbach - gestartet bei 30000, hat die letzte Kasse die Seriennummer 46613.

2 Beschreibung

Beschreibung......: hervorgegangen aus der Hannovera CK, an die Einstellvorrichtung wurden kleine Drehstempel angebaut, zum Abdruck des Quittungsbetrages. Im verschließbaren Inneren der Maschine arbeitet nach wie vor ein Resultatwerk zum Ablesen des Umsatzes. Das Umdrehungszählwerk fiel weg. Die Geldlade springt nur auf, wenn der eingestellter Betrag per Kurbeldrehung auf der unten durchlaufenden Papierrolle registriert wird. Die klassische Hannovera hat ein ables- und nullstellbares Zählwerk und ist rein handbetrieben. Es existierten aber Varianten mit zwei oder drei Zählwerken, Elektromotor, Aufrechnungszählwerk (und zweiter Papierrolle hinter der Schublade für Kundenbons) und sogar Duplexkassen, wo - ähnlich wie bei den Doppelrechenmaschinen - zwei Maschinenwerke nebeneinander in einem Gehäuse saßen. Diese hatten ebenfalls jeweils ein bis drei Zählwerke und teilten sich einen mittig eingebauten Motor. Verschiedenste Schubladenkonfigurationen waren möglich. Auch war eine Hannovera-Tastenkasse bereits fertig entwickelt, die allgemeine Flaute im Bereich der mechanischen Kassen machte dem jedoch bedauerlicherweise den Garaus.
Besonderheiten....: Nullstellung der Hebel durch Löschwellen automatisch bei jedem Buchungsvorgang; gleichzeitiger Konstrollstreifen- und Formulardruck (bei manchen Modellen Kundenbondruck mit zweiter Rolle) an derselben Druckstelle mithilfe eines doppelt durchgeführten Farbbandes (Sandwichtechnik); halbautomatisches (laut Prospekt teils auch vollautomatisches), verstecktes Aufrechnungszählwerk bei der seltenen Aufrechnungskasse; Maschinengehäuse mit wenigen Handgriffen ganz ohne Lösen von Schrauben ab- und wieder aufmontiert
Varianten.........: Kassen für Friseure, Tankstellen, Juweliere, Konfektionsgeschäfte
Konstrukteur*.....: Albert Schubode / Emil Bauer
Designer..........:

3 Weitere Bilder

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Sehr frühe Hannovera-Kasse (Denker) mit eckigem, vermutlich neu lackiertem Stahlblechgehäuse, zwei Zählwerken und überbreiter Schublade - diese Kassen gab es anfangs noch aus Peiner und Berliner Produktion, wurden aber auch in Gengenbach noch weiterproduziert


4 Literatur

 

5 Patente

 

6 Weblinks

7 Seriennummern

8 Allgemeine Anmerkungen

Seite eröffnet von: M. Reese, 12/2010


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