Rätselhafter Rechenschieber System Klemm
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1 Gerätedaten
Modell............: Rechenschieber Gebr.Muster 5061 System KlemmFirma.............: Meissner-Fabrikat
Hersteller*.......: Meissner
Ort, Land.........: Deutschland (DDR)
Maße (LxBxH)......: 30 x 4 x 1 cm (Grundkörper)
Maße (LxBxH)......: x x cm (mit Bedienelementen)
Gewicht...........: 80 g
Stellen (EWxRW): 3 x 3
Eingabe mit.......: manuell
Antrieb...........: manuell
Löschung..........: manuell
System............: Nichtlogarithmische Analogrechner
Farbe(n)..........: chamois
Material..........: kunstsoffkaschiertes Holz
Produziert........: von ca. 1955 bis
2 Beschreibung
Typischer Rechenschieber in der Bauweise der 1950er Jahre, ausgestattet einerseits mit dem normalen Grundskalenpaar C/D, andererseits mit weiteren weder linear noch logarithmisch aufgebauten Skalen und 16 Koordinatensystemen, offenbar zur Eingabe weiterer Werte. Keine Anleitung beigegeben, wohl aber drei Rechenbeispiele auf der Rückseite.
Die Skalen sind nicht graviert, sondern aufgedruckt. Auf der Rückseite befindet sich die Blindprägung 12.
Hier eine Beschreibung (vgl. Fotos):
Körper oben:
- Skala K bzw. s bei c=1 Sie beginnt mit 0 und endet mit 4,75 und wächst gemäß der Wurzelfunktion f(x)=√(4/5 x) bezogen auf eine nicht vorhandene Zentimeterskala x.
- Skala zur Eingabe von B=∑(m) m^2*fm. Sie wächst linear von 0 bis 1100
- 16 Graphen (davon 8 auf Rückseite der Zunge) zur Eingabe von A=∑(m) m*fm und N.
- Logarithmische Skala C mit Überteilung von 0,9 bis 11.
Körper unten:
- Logarithmische Skala D wie C
- Skala wie K zur Berechnung von s, basierend jedoch auf c=20
- Auf der oberen Schmalseite ist die gleiche Skala basierend auf c=15,
- Auf der unteren Schmalseite sind entsprechende Skalen für c=30 und c=50
Läufer:
- Durchgehender (kaum noch sichtbarer) Mittelstrich, auch über die Schmalseiten hinweg
- Außerdem links vom Mittelstrich ein Strich über C/D für Division durch 1,2 rechts Strich für Multiplikation mit 1,12
Fragen:
1) Im Beispiel 1 auf der Rückseite sollen N 50, A=40 und B=200 eingegeben werden, um s=37 zu erhalten.
Aber was ist die Bedeutung von N, A und B?
2) Unter m kann man sich „Meter“ vorstellen, unter fm eine von m abhängige Größe. Aber welche?
3) Um die Eingaben in Beispiel 1 zu generieren, müsste man vorher die beiden Summen errechnen.
Unter dem Summenzeichen steht m als Laufvariable.
Ist N die Anzahl der Summenelemente?
4) Im Beispiel 2 ist angegeben s=K*c. Aber was bedeuten s, K und c?
Weiß jemand etwas über diesen Rechenschieber? Was wurde damit berechnet? r.atzbach[at]web.de.
3 Weitere Bilder
4 Literatur
5 Patente
siehe blauer Kasten unten
6 Weblinks
7 Seriennummern
- Seriennummern:
- Nummernlagen:
8 Allgemeine Anmerkungen
Seite eröffnet von: Reinhard Atzbach 06:21, 3. Jul 2026 (CEST)
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